
Das fünfte Gebot
Zwei Hauptdarsteller hat die Welt:
den Menschen mit unsterblicher Seele
und den verlangenden ewigen Gott.
Gemeinsam üben wir die Macht.
Als Opfer auf dem Altar
Pflanzen und Tiere
potemkinsch nur am Bühnenrand.
Zum Wohl, ihr Auserwählten!



Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
Mit von der Partie sind bisher:
Stachelbeermond Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams Findevogel
Wortverzauberte Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder Nachtwandlerin
Lindas x Stories Und ich.

Dazu fällt mir gerade nur ein: Die Faszination des Grauens. Klasse in Szene gesetzt.
Es ist schon frustrierend. Irgendwie kommen immer die Dummen an die Macht. Hoffen wir, dass wir schneller Lernen als Zerstören.
Das Dilemma ist ja eigentlich das „macht Euch die Erde untertan
Da stand nichts von „zerstören“… das kriegen wir gut alleine hin. Leider.
Grandios!
Da brauchen wir keinen Auftrag zur Zerstörung…
Und vielleicht ist das Dilemma ja auch „sein wollen wie Gott!“
Liebe Grüße
Judith
Yuval Noah Hari sagt dazu in seinem Buch „Homo Deus“: Eine Ökonomie, die auf immerwaehrendem Wachstum gründet, braucht grenzenlose Projekte – wie eben das Streben nach Unsterblichkeit, Glück und Göttlichkeit.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Danke dir
Judith