bankert
ich fühle mich
wie ein mantelkind
einfach in die ecke gestellt
und vergessen
ohne den geringsten stolz
an meinem leben
teilhaben zu wollen
deswegen
spucke Ich dich an
mit schrillen tönen
werfe pfeile
auf dein lächelndes gesicht
presse dir hörrohre
in deine tauben ohren
biege deine arme
ruckartig nach hinten
trete dir in den bauch
und die rippen
greife nach deinem herz
um es dir herauszureißen
presse dir die luft
aus den lungen
damit du röchelnd
endlich zu mir sprichst
mit letzter kraft
mir ins Gesicht spuckst
mich in den felsen drückst
aber du rührst dich nicht
kein sturm hebt sich
wie soll ich dir
vertrauen
wenn du mich einfach
sitzenlässt???
du nimmst mir alles
gegen ein billiges versprechen
für das ich im Voraus
zahlen soll
ohne zu wissen
ob dein scheck
jemals gedeckt ist
wie soll ich dir
vertrauen
wenn du mich einfach
ignorierst???
das ist nicht mehr mein deal!

Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
Mit von der Partie sind auch:
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Nachtwandlerin
Gedankenweberei
Erinnerungswerkstatt
Lebensbetrunken
Dein Poet
Geschichte/n mit Gott
Suses Buchtraum
Wortmann
Traumspruch
Lyrik trifft Poesie
Voller Worte
Zielstrebig
Puzzleblume
wolkenleer
Querfühlerin
L wie

