Der Dienstag Dichtet – bankert


Bild von kalhh auf Pixabay

bankert

 

ich fühle mich

wie ein mantelkind

einfach in die ecke gestellt

und vergessen

ohne den geringsten stolz

an meinem leben

teilhaben zu wollen

deswegen

spucke Ich dich an

mit schrillen tönen

werfe pfeile

auf dein lächelndes gesicht

presse dir hörrohre

in deine tauben ohren

biege deine arme

ruckartig nach hinten

trete dir in den bauch

und die rippen

greife nach deinem herz

um es dir herauszureißen

presse dir die luft

aus den lungen

damit du röchelnd

endlich zu mir sprichst

mit letzter kraft

mir ins Gesicht spuckst

mich in den felsen drückst

aber du rührst dich nicht

kein sturm hebt sich

 

wie soll ich dir

vertrauen

wenn du mich einfach

sitzenlässt???

 

du nimmst mir alles

gegen ein billiges versprechen

für das ich im Voraus

zahlen soll

ohne zu wissen

ob dein scheck

jemals gedeckt ist

 

wie soll ich dir

vertrauen

wenn du mich einfach

ignorierst???

 

 

das ist nicht mehr mein deal!


Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
 
Mit von der Partie sind auch:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Nachtwandlerin
Gedankenweberei
Erinnerungswerkstatt
Lebensbetrunken
Dein Poet
Geschichte/n mit Gott
Suses Buchtraum
Wortmann
Traumspruch
Lyrik trifft Poesie
Voller Worte
Zielstrebig
Puzzleblume
wolkenleer
Querfühlerin
L wie

 

Schreibe einen Kommentar. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. ommentar verfassen

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..