Labyrinth
Wir bauen unsere Träume,
unser Leben, auf den Ruinen
unserer Vorfahren auf,
sprechen noch ihre Sprache,
folgen noch ihren Gedanken.
Sträuben uns,
den Wandel der Zeit in
in unserem Wörterbuch umzuschreiben,
reden wie früher,
verehren die Heilbringer wie einst,
tapsen in die gleichen Fallen,
bemerken nicht,
dass Geschichte sich
immer wiederholt
und uns die Haare
vom Teufel geschnitten werden.

Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
Mit von der Partie sind auch:
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Nachtwandlerin
Gedankenweberei
Erinnerungswerkstatt
Lebensbetrunken
Dein Poet
Geschichte/n mit Gott
Suses Buchtraum
Wortmann
Traumspruch
Lyrik trifft Poesie
Voller Worte
Zielstrebig
Puzzleblume
wolkenleer
Querfühlerin
L wie



„die Haare vom Teufel geschnitten“. Perfektes Ende.
Was ich besonders perfide finde: Die, die sich heute rückwärts wenden wollen dabei vorwärts kommen.
Die Rolle des Heilands spielt sich halt besser mit „bewährten“ alten Werten.