
Nich lang schnacken
Der Volksmund sagt:
„Kein Bier vor vier!“
Bin doch kein Gewohnheitstier:
Denn wer nichts wagt
Der verliert seine Träume
und dass Leben verliert an Salz,
springt mit Affen nicht auf Bäume,
nascht nicht von dem edlen Malz.
Also werd‘ ich‘s fein ignorieren:
trinke wann`s mir passt.
Kratz die Fuffis zusammen
und setz das Leergut ein.
Auch anschreiben
kann ich’s noch:
am Kiosk kennt man mich
und vertraut mir voll.
Gegen Monatsende
wird’s oft schlimm.
Aber dann kommt
die neue Stütze rein.
Bin wirklich dankbar,
dass der Staat
mich nicht vergisst.
Prost, ihr Säcke!
Da steht ein Pferd auf’m Flur,
ein echtes Pferd auf’m Flur,
ja, Ja ein Pferd auf’m Flur!
(110 Worte)
Anmerkung: die letzten drei Zeilen sind dem Lied entnommen:

Warum Leute dauerhaft zu viel trinken, ist bestimmt von vielen Faktoren abhängig, da bin ich absolut deiner Meinung. Und die Selbstüberschätzung, dass man alles unter Kontrolle hätte, ist ziemlich typisch. Und man kann sogar ziemlich lange damit leben …
Werner, bin ich blind oder ist dir beim Überarbeiten das „absichtlich“ verloren gegangen? 🤔😏
Ich dachte, das Pferd stünde nur zu Fasching auf dem Flur? 😎
Danke dir für die Etüde! 😁👍
Abendgrüße mit Schnee 🌨️❄️🎶🛋️🍵
Ui, da muß ich dann morgen mit einer Überarbeitung ran. Danke für Deine Aufmerksamkeit!