Der Dienstag Dichtet – Letzter Zug


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Letzter Zug

 

Der Weg

versinkt langsam vor mir

meine Schritte

verhallen

meine Worte

werden leiser

wie ein Tropfen

hänge ich

im Novembernebel

bis der Frost

mich erstarrt

meine Worte

verhallt

meine Zeilen

versunken

der Weg

ganz leise

nüchterne Kälte

umfängt mich.

 

 

War es das wert?

Bild von Kabomani-Tapir auf Pixabay


Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
 
Mit von der Partie sind auch:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Nachtwandlerin
Gedankenweberei
Erinnerungswerkstatt
Lebensbetrunken
Dein Poet
Geschichte/n mit Gott
Suses Buchtraum
Wortmann
Traumspruch
Lyrik trifft Poesie
Voller Worte
Zielstrebig
Puzzleblume
wolkenleer
Querfühlerin
L wie

 

11 Comments

    1. Vieles von dem, was wir gesagt haben, ist schon lange wieder vergessen, versunken im Strudel des Lebens, der Wandlung, des Alltags, des Lernens. Es gehören immer Vollstrecker dazu, im positiven wie im negativen Sinne, dass Zeilen, Sprüche, Parolen, Regeln erhalten bleiben. Ob unsere Worte, Sätze, Zeilen jemals dazu gehören werden?

          1. Ja, aber ungeschehen macht es das nicht. Ich finde die Vorstellung eigentlich ganz schön, ein kleines Rädchen in den Leben anderer zu sein.

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