
Echo ins Nichts
Mit leisen Worten bepudere
ich mein vergangenes
Leben schlage Brücken
ins Heute Babylon
lässt grüßen endlos
sind die Buchstaben
aneinandergereiht legen
sich um meinen Hals wehe
jemand zieht die Leine turmhoch
sprangen die Sätze die Silben
tanzten miteinander
Reigen und mein Gesicht
verblasst und die Pflöcke
wackeln faul im Grund.

Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
Mit von der Partie sind auch:
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Nachtwandlerin
Gedankenweberei
Erinnerungswerkstatt
Lebensbetrunken
Dein Poet
Geschichte/n mit Gott
Suses Buchtraum
Wortmann
Traumspruch
Lyrik trifft Poesie
Voller Worte
Zielstrebig
Puzzleblume
wolkenleer
Querfühlerin
L wie


Das klingt wie eine bittere Rückschau… ich hoffe, es sind nur die Babylon-Worte und nicht das Leben an sich…
Die Erwartungen an das Leben, denke ich. Und was dann kommt oder nicht kommt.
Pflöcke geschlagen, das war einmal.
Ja, Gerhard, da sind wir jetzt wohl schon aus dem Alter raus und spieölen nur noch mit Zahnstochern.
Heute aber setzte ich einen Pflock im Garten, wirst sehen in meinem nächsten Beitrag. 😉
Sehr düstere Stimmung. Die faulenden Pflöcke sind ein starkes Bild.
Ja, nichts scheint von Dauer
Ja, nichts ist von Dauer.