
Echo ins Nichts
Mit leisen Worten bepudere
ich mein vergangenes
Leben schlage Brücken
ins Heute Babylon
lässt grüßen endlos
sind die Buchstaben
aneinandergereiht legen
sich um meinen Hals wehe
jemand zieht die Leine turmhoch
sprangen die Sätze die Silben
tanzten miteinander
Reigen und mein Gesicht
verblasst und die Pflöcke
wackeln faul im Grund.



Das klingt wie eine bittere Rückschau… ich hoffe, es sind nur die Babylon-Worte und nicht das Leben an sich…
Die Erwartungen an das Leben, denke ich. Und was dann kommt oder nicht kommt.
Pflöcke geschlagen, das war einmal.
Ja, Gerhard, da sind wir jetzt wohl schon aus dem Alter raus und spieölen nur noch mit Zahnstochern.
Heute aber setzte ich einen Pflock im Garten, wirst sehen in meinem nächsten Beitrag. 😉
Sehr düstere Stimmung. Die faulenden Pflöcke sind ein starkes Bild.
Ja, nichts scheint von Dauer
Ja, nichts ist von Dauer.