
Cast away
Angespült an tropischem Strand
halbnackt in der heissen Sonne im Sand
tagelang nichts getrunken
Kehle trocken wie eine Reibe,
aufgeplatzt und blutig die Lippen
den letzten fauligen Knust
aus der Hand stibitzt
von humorlosen schwarzen Möwen.
Hört wie die Gischt an den Fels trommelt
sieht wie die Wellen sich verlieren
zurück ins schwankende Meer
es bleibt nur eine nasse Zeichnung
wie aus abgestandenem Milchschaum.
Rafft sich mühevoll auf
taumelnd mit letzter Kraft
versucht die untergehende Sonne festzuhalten
kühlendes Nass schmeichelt ihm.
Blasen steigen auf.
(84 Worte)


Wiiiiiilllssssoooooonnnnn!
(Entschuldigung.)
Schön, dass du wieder da bist, ich habe dich vermisst.
Danke dir für die Etüde! 😉👍
Abendgrüße 🌕🎶🛋️🍵🍪
Nein, Mr. Wilson könnte auch nicht helfen!
Grossartig und direkt auch Bilder im Kopf. Danke dir🙏🌊
Danke Dir! Manchmal muss man nicht alles sagen, um die gleichen Bilder im Kopf zu haben.
Apokalyptisch, Werner!
Hoffentlich geht es dir gut.
Ja, lieber Gerhard,kann nicht LG aut genug klagen!😇
Hättest du nicht vor ein paar Tagen bei mir kommentiert, wäre ich jetzt ins Grübeln gekommen. Kein Selbstbildnis – aber eine interessante Etüde.
Was drei so Wörter doch hergeben!
Liebe Grüße
Anna-Lena
Ich trinke Kaffee nicht mit Milch oder Milchschaum, da habe ich etwas Ähnliches gesucht, und da fiel mir ein, dass ich früher am Meer die schaumig verschmutzten Strände gesehen habe. Klar, und dann kam die Verbindung zu dem Film Cast away.