Link zu Christianes Schreibeinladung

Finstere Wolke
Der Schwarze Tod wartet lang schon vor der Tür:
vertreibt die schlechte Luft mit des Zimtes Duft!
Schnell herbei mit den Pomandern
schallt es durch die engen Gassen,
den Miasmen müssen wir es zeigen,
weil es viel zu vielen kratzig geht!
Der „Essig der vier Diebe“ hilft uns nicht,
Entenblut, Schlangen- und Krötenfleisch
haben ihre heilend Kraft verloren
und sich mit dem Teufel neu verschworen.
Rette sich wer kann vor dem Sensenmann!
Eine meiner allerersten ABC-Etüden, die ich im Rahmen von Christianes Projekt geschrieben habe, handelte von Kräutern/Mitteln, die in früheren Jahrhunderten gegen die Pest angesagt waren.
Es war mein vierter Beitrag als damaliger „Neuling“ zu den Etüden und datiert vom 8.Juni 2018.
https://beifang.blog/wp-content/uploads/2018/06/08-18-pimpinelle-stc3bcrmisch-glucksen.docx
Der heutige Beitrag nach über acht Jahren ist der vierhundertvierundzwanzigste (424). (Puh, wie die Zeit vergeht!) Er hat sich das gleiche Thema ausgesucht.

Mit Zimt gegen die Pest, das ist wie mit Spatzen auf Kanonen schießen – sozusagen 😎
Damals hat man halt daran geglaubt, dass der Duft von Zimt die böse vertreibt. Heute sind wir halt ein Stück weiter.
Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter … 😎
Heute wie damals hat man und schürt man die Angst vor dem Sensenmann. Und verkauft in dessen Schatten diverse Mittelchen jeglicher Art, es lebe die Konjunktur. Hat sich nicht viel geändert.
Danke dir für die Etüde! 😉👍
Abendgrüße 🎶🛋️🍵
Hat sich nicht viel geändert? Doch! Wir leben länger und kaufen noch mehr Zeugs.
Großer Fortschritt, wirklich. 😎
Ja, ist so ähnlich wie: wir arbeiten, um uns arbeitssparende Geräte kaufen zu können.
Das sind halt die Paradoxien in unserem Leben.
Wunderbar düster. Passt perfekt in den November.