Verschleiert
Die Materie reflektiert,
das Auge interpretiert,
vergleicht,
stellt gegenüber,
mittelt.
Wir umspinnen die Informationen
mit uns genehmen Verknüpfungen,
käuen sie ständig wider
und nennen es Realität.
Manchmal
schwanken wir.
Was war?
Was ist?
Dazu fällt mir immer Kurosawas „Das Lustwäldchen“(original „Rhasomon“) ein: Ein Verbrechen im Wald passiert, aber es wird von den Beobachtenden jeweils unterschiedlich erzählt.
Man kann halt weder seinen Augen noch seiner Erinnerung wirklich trauen. Aber irgendwie macht es das auch spannend, dass so viele Realitäten gleichzeitig existieren.
Deine Zeilen gefallen mir wahnsinnig gut.
Oh, danke!
Alles verquirlt sich und wir rühren in fremden Töpfen und Fremde rühren in unseren.
hat mir gefallen dein gedicht.
Danke! Wünschen und Wollen und Realität weichen oft von einander ab, aber eben das befruchtet auch unser Leben .
ja, genau. gut ist, man gewährt dem befruchtenden auch einlass.