
gaukelbilder
wir weben und weben
an einem spiegelbild
teil einer fixen idee
folgen impulsen
unsichtbaren algolorithmen
in einem setzkasten
ohne eigenen willen
ohne eigene schuld
ohne dass wir das bild
jemals im ganzen sehen
und verstehen werden:
teil einer nie endenden geschichte
eines nie endenden traumes:
pinselstriche der ewigkeit
und trostlose schimären
wir schnuppern nur
an dem schweiss
eines göttlichen daumens
der sich in eigenen dimensionen verliert
und tickt und tickt ohne zeit

Titel-Bild von Lisa Yount auf Pixabay
Anmerkung:
Dieser heutige Beitrag und der von der letzten Woche (überall und nirgends) haben sich in mir geformt nach der Lektüre eines spannenden Beitrages bei god.fish mit der Frage:


Ich musste erst an MC Escher denken. Aber Magritte passt auch. Sehr surreal.
Ja, wir wagen es kaum zu denken, dass es so sein könnte.