nur ein punkt in der zeit
schauen wir aus
nach rauchzeichen
die narben zu lecken
der blutenden wunden
in diesem flickwerk
unseres daseins im all
aber die fremden feuer
sie flackern nur
brennen ohne kraft
zerfallen nicht mal zu asche
verschatten nur unseren weg:
der dornbusch ist abgebrannt
sein spiegelbild verblichen
parzivals umwogener gral
nach dem wir spüren
pocht jedoch in uns selbst
als phönix aufzusteigen
über den horizont zu leuchten
die stille zu finden
geborgen in uns selbst.
Hinweis: Das Titelbild und die Überschrift zu dem Gedicht wurden von WP`s KI kreiert.
Das Gedicht ist entstanden im Rahmen von Kathas Blog „Der Dienstag Dichtet“


Dornbusch, Parzival, Phönix…toll wie du so viele Bilder mit unterschiedlichem Ursprung benutzt und sie doch zu einem Bild verknüpfst.
Danke, manchmal springen die Synapsen einfach verrückt immer Kopf rum
Hallo Katha, ganz so einfach war es denn doch nicht. Da war schon etwas mehr dahinter. Der Dornbusch als verbranntes blindes Versprechen, Parzival als Scheitern in der Suche und dann die Wandlung zum Phönix. Oder anders gesagt: bei der Suche nach einem Sinn können wir uns auf Hilfe von außen nicht verlassen, sondern der Sinn lieget in uns selbst, unser Leben in Würde zu leben.