
zeitenlos
Vom Körper befreit
segle ich durch die Zeiten,
Teil eines unendlichen Ganzen.
Ohne Sehnsucht,
ohne Schmerz.
Ich merke,
es war zu wenig Licht
in meinem Davor.
Kann die Dimensionen nicht zählen,
in die ich gebettet bin.
Neue Pulsschläge,
neue Frequenzen
und Ebenen.
Auf denen ich mich bewege.
Hallo nach vorn!
Könnt ihr mich hören?


Ehrlich gesagt, fällt es mir heute schwer, dein Gedicht zu interpretieren. Klingt für mich, als würde eine Art Zeitgeist hier erzählen.
Ja, einer der dem Irdischen nicht mehr verbunden ist. Manchmal stelle ich mir das so vor.
Ich hatte auch den Eindruck, da spricht jemand körperloses, der völlig frei ist. Vielleicht auch ein bisschen allein?
Wie Tanja fiel mir als erstes auch körperlos ein – und allein?
Ich denke, das würde passen.
Grüße
Judith