
caricaTURA
Wenn der geschmeidige Jesus sich „Nach der Auferstehung“
zu allererst die vergilbten Zähne putzt – mit Schwung
der Schalk dazu verliebt die „Weiche Flöte“ spielt,
der Schwarze Mann schon nach dem Kamine schielt,
um erleichternd sich darauf gemütlich Platz zu nehmen,
Nilpferde im Schnee baden mit närrischem Einvernehmen,
mit heimlichen Blicken und schwankend ob gewisser Unwucht
ein trautes Paar im Feld nach dem dicksten Baume sucht,
in den Händen noch eine letzte lecker triefende Boulette,
um das hippe Spiel zu spielen, das da heißt „Versteckte Fette“,
dann malt der Hurzlmeier an seinem „Verlobungsbild“,
und wir feiern ihn auf seinem urkomischen Richtungsschild.
Das Fazit: Es glänzt im Auge von der Mutti,
sie hat die Wahl: „Cosi fan tutte“ oder tutti frutti?


Das Caricatura war auch immer eines unserer Lieblingsziele in Frft. „Schmunzelmuseum“ nannte es immer meine Frau.
Jetzt ist es ganz verwaist, ohne uns.
Bald können Deine Frau und Du das sicher wieder „bevölkern“.
Meinst Du?!
Der Hurzelmeier wärs… 🙂
Hier gibt es auch eine Caricatura, leider war ich dank Covid lange nicht mehr, dabei schaffen es Karikaturen wie keine andere Kunstform einen gleichzeitig zum Lachen und Nachdenken zu bewegen.
Deswegen begeistert mich der Hurzlmeier auch so. Er ist ja nicht nur komisch, sondern dahinter steckt ja ein waches Auge auf Zeitgeist, Gewohnheiten, Vorurteile
Ich kannte ihn bis eben nicht. Nie von gehört, nichts von ihm gesehen. Hab ich gerade nachgeholt. 🙂