
Das Leben
schwarz-weiß
manchmal bunt
mal heiß
mal kalt
zerfleddert
in große und kleine Fetzen
vorgefaltet
durch Erziehung
Religion und Gehorsam
zusammengeknüllt
als Spielball
von Anderen
erodiert
an tausendfach immer Gleichem
und Banalitäten
blubbert es dahin
zerfließt
letztendlich
im Einerlei
welches Leben?



Das Blubbern gehört zum Ton. Dass es mehr wird als ein Glucksen , darum muss man sich täglich bemühen.Mit wechselhaftem Erfolg.
Du Glücks-Gluckser!
… und doch halten wir daran fest, genießen die kleinen Schönheiten und trinken schaumigen Cappuccino. Vieles zerfließt, aber manches davon in spektakulären Farben.
Da sind wir beim Thema, das mutigerleben angeschnitten hat: dennoch.
Solange es noch blubbert ist nichts verloren und aus Einerlei kann man immernoch was leckeres zaubern. 😉
Wenn Andere das Salz mitbringen, vielleicht.
Ein Blatt Papier als Metapher für das Leben – gefällt mir gut! 🙂 Am Ende hat man ein ausgefranstes, altes Stück Papier wie eine Schatzkarte, die ganz viele verschiedene Geschichten erzählen kann.
Liebe Grüße
Alina
Das ist dann aber eine ganz andere Interpretation als meine.
Gute Idee!
Lieber Werner,
ich habe dein Gedicht gerade erst gelesen – letzte Woche war kein Platz dafür – und das erste, das mir dazu einfiel, war das DENNOCH.
Weiter unten habe ich dann gesehen, dass du dieses Dennoch aufgenommen hast.
So fühle ich mich verbunden.
Herzlich
Judith
Danke, Judith. Die Hoffnung und der Trotz bleiben immer und suchen nach dem Weg.