Wind
Übertöne die Traurigkeit in mir,
nicht mit dem Gesang der Erinnyen,
nein, mit Paukenschlägen,
damit ich nicht ersaufe
in den alten Geschichten,
die in mir brodeln
und mir die Luft nehmen,
hilf mir, sie auszuspeien,
weg zu gurgeln,
blas das alte Laub zurück
zu den kahlen Stümpfen,
und Wind:
gib mir deinen langen Atem.




Irgendwie ein Herbstgefühl auch ohne das Bild. Hn aber ja, wenn man traurig ist, färbt man Erinnerungen auch traurig. Eigentlich ist es schlauer bei sich zu bleiben, wenn Traurigkeit kommt.